Meine Große Reise – Teil 3

Wir haben eine Nacht in der Bucht „Havre Gosselin“ von Sark verbracht und wollen nun weiter nach Brest in Frankreich. Nun, ich lege früh morgens ab, da Nico noch ein paar Stunden schläft. Es ist neblig und leider haben wir nur wenig Wind und das dazu aus Westen. Daher fahren wir unter Motor. Nach einiger Zeit Fahrt verlieren wir die Lust, zudem nervt uns das Motorgeräusch zunehmend und wir entscheiden uns nach Trebeurden auszuweichen. Der Yachthafen dort ist nur bei Hochwasser passierbar, bietet aber alles was man benötigt. Wir bleiben zwei Nächte, da sich hier bereits die schöne Bretonische Landschaft Frankreichs zeigt. Die Sonne verwöhnt uns und wir freuen uns, da wir nun Tag für Tag mehr das schlechte und kalte Wetter hinter uns zu lassen. Wir genießen die Zeit hier vor Ort. 

Nach zwei Tagen geht es weiter. Der Wind bläst wieder aus Westen und wir kreuzen einige Stunden bis wir unter Motor weiterfahren. Nach ca. zwei Stunden fängt der Motor an zum stocken und verliert stark an Leistung. Das Problem ist kein neues. Dreck im Dieselfilter! Wir brechen ab und fahren unter Segel, Südlich in die Bucht von Ile Loute (Frankreich). Die Bucht bietet gute Ankermöglichkeiten, ist ruhig und zudem gibt es Bojen und das kostenlos. Am nächsten Tag, wechsle ich den Filter und es scheint wieder alles in Ordnung zu sein. Super denke ich noch, wir können weiter Richtung Brest fahren. Wir fahren weiter, leider wieder unter Motor, da der mäßige Wind immer noch von Westen kommt. Dennoch fahren wir bis zu 11 Konten über Grund, da die vorherrschende Störung bis zu 6 Konten stark ist.
Nach 30 Seemeilen passiert es dann, der Motor fällt aus. Wieder Dreck im Filter. Wie kann das sein, wo mag der Dreck herkommen, dass muss wohl am „schlechten“ Diesel liegen. Mit Mühe und Not, steuern wir unter Segel den Hafen von L’aber Wrac’h an, um dort das Problem endgültig zu beseitigen. Als ich am nächsten Tag in den Tank schaue, wird das Desaster klar, Dieselpest!

Im nächsten Teil geht es weiter mit der einwöchigen Reparatur und Säubern des Tanks. 

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